Karlskirche in Kassel

Für die aus Frankreich geflüchteten Hugenotten ließ Landgraf Carl ein neues Stadtviertel – die Oberneustadt – erbauen, in dessen Zentrum er 1710 eine oktogonale Kirche einweihte. Das 1943 fast vollständig zerstörte Gotteshaus wurde in den 1950er Jahren in vereinfachter Form wieder aufgebaut und 2018 renoviert. Beim Abtragen des Fußbodens entdeckte man bislang unbekannte Gräber und Fundamente, die durch die WiBA in Kooperation mit m+m (Ahnatal) ausgegraben wurden. Insgesamt konnten 27 Grabkammern mit Tonnengewölbe dokumentiert werden. Mit einer exakten Vermessung und Fotogrammetrie war das beauftragte Architekturbüro in der Lage, die weiteren Arbeitsschritte zu planen.

2018-07-15T22:37:54+00:00
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